Seniorinnen und Senioren

    Neujahrsempfang 2019

    Seniorinnen und Senioren

    Neujahrsempfang 2019

    Wie in jedem Jahr lud die ver.di-Seniorengruppe Münster-Warendorf zum Neujahrsempfang am 16. Januar 2019 in das Restaurant HIER UND JETZT (ehemals Café Uferlos) am Aasee ein.

    Etwa 80 Mitglieder sind der Einladung gefolgt, so dass der Veranstaltungsraum gut gefüllt war.

     

    Der Saal füllt sich E.Maasch Der Saal füllt sich
    Blick aufs Podium E.Maasch Blick aufs Podium

    Zunächst begrüßte der Vorsitzende der Seniorengruppe Johann Strege die Gastredner und die Seniorinnen bzw. Senioren und wünschte allen für das Jahr 2019 viel Glück, sowie insbesondere Gesundheit.

     

    Johann Strege E.Maasch Johann Strege

    Danach ergriff die Bürgermeisterin der Stadt Münster Frau Wendela-Beate Vilhjalmsson das Wort, überbrachte im Namen der Stadt Grüße und Wünsche für ein erfolgreiches Jahr und hofft dass die Chancen der fortschreitenden Digitalisierung und Technologie genutzt werden. Doch wie man jetzt auch gesehen hat, sei dabei auch Vorsicht geboten und man müsse darauf achten, dass die Menschlichkeit dabei nicht zu kurz kommt. Sie wünscht sich für dieses Jahr mehr Menschlichkeit und Verständnis.

    Wendela-Beate Vilhjalmsson, Bürgermeisterin der Stadt Münster E.Maasch Wendela -Beate Vilhjalmsson

    Als nächster Redner ging der Gewerkschaftssekretär der DGB-Region Münsterland Volker Nicolai-Koß zum Rednerpult, überbrachte Grüße der gesamten Gewerkschaftsfamilie und wünschte allen ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2019. Er fuhr fort, dass er sich freue, über das Thema „Seniorinnen/Senioren 4.0 – Digitalisierung Chance oder Gefahr?“ sprechen zu können. Digitalisierung sei für die Gewerkschaften das bestimmende Thema unserer Zeit und daher wichtig, darüber zu sprechen.

    Volker Nicolai-Koß E.Maasch Volker Nicolai-Koß

    Er erläuterte umfassend, wo überall der Begriff Digitalisierung uns begegnet, von der Industrie beginnend bis hin zum privaten Bereich. In der digitalen Zukunft werden alle Maschinen und Bauteile mit Sensoren ausgerüstet sein, die ständig nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Systemen kommunizieren.

    Er wies darauf hin, dass es heute fast selbstverständlich ist, mit Smartphone, Tablet usw. überall auf eigene Daten, Nachrichten, Wetterbericht, Hotelbuchung und dergleichen zugreifen zu können. Die Kommunikation findet immer stärker im virtuellen Raum statt. Als Beispiel nannte er Whatsapp, Skype, Facebook und zahlreiche andere Medien.

    Inzwischen gibt es in vielen Supermärkten bereits smarte Selbstbedienungskassen ohne Personal.

    Volker Nicolai-Koß zählte noch viele andere Beispiele der  Digitalisierung auf und sagte, dass alles zunehmend mit allem vernetzt wird, Doch wir werden diese Entwicklung nicht aufhalten können. Es muss aber nicht alles furchteinflößend sein, was sich heute entwickelt.Viele Dinge werden sicherlich vieles für uns einfacher machen. Wichtig ist, diese Entwicklungen sozialverträglich mitzugestalten. Besonders die Gewerkschaftsmitglieder müssen dies tun, denn ihr Anliegen muss es sein, sich für gute Arbeits- und Lebensbedingungen aller Menschen einzusetzen.

    Insbesondere für viele ältere Menschen wird diese Entwicklung oft zu einem Problem, da sie sich als sogenannte „Offliner“ fühlen. Es müssen daher Maßnahmen getroffen werden, um diesen Menschen Zugänge zu digitaler Technik zu eröffnen. Hierfür werden altersgerechte Angebote benötigt.

    Es steht fest, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen muss, denn die Technik muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Wir brauchen aber in der digitalen Welt Spielregeln, an die sich alle halten müssen.

    Abschließend sagte er: Digitalisierung braucht Grenzen und Regeln. Wenn das gelingt, brauchen wir uns vor der Zukunft nicht zu sorgen.

    Für seinen Vortrag erhielt Volker Nicolai-Koß von allen Gästen kräftigen Applaus.

     

    Jutta Schultz E.Maasch Jutta Schultz

    Als nächste Rednerin bedankte sich die Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Münsterland, Jutta Schultz, für die Einladung und würdigte die Erfolge der Gewerkschaft, die 2018 erreicht wurden, so unter anderem, dass der Sozialversicherungsbeitrag zugunsten der Arbeitnehmer gesenkt wird. Sie wies noch darauf hin, dass wir für ein soziales Europa kämpfen müssen. Dann gab sie bekannt, dass am 22. Februar die AfD im Rathaus einen Neujahrsempfang abhält. Hiergegen soll eine Protestkundgebung stattfinden, an der möglichst viele Gewerkschaftsmitglieder teilnehmen sollen, denn für einen Rechts-Ruck ist kein Platz in unserer Gesellschaft. Abschließend wünschte Jutta Schultz allen ein gutes Jahr 2019.

    Gegen 12.00 Uhr schloss Johann Strege den offiziellen Teil der Veranstaltung mit Hinweis auf den am 12. April stattfindenden Gottesdienst zum Gedenken der im vergangenen Jahr verstorbenen ver.di-Mitglieder und bat um rege Beteiligung. Danach gab es für die Gäste einen kleinen Imbiss.

    Fazit: Der Neujahrsempfang war ein guter Auftakt in ein aktives Jahr 2019 der ver.di Seniorinnen und Senioren

                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Erwin Maasch