Seniorinnen und Senioren

    Heimat-Fremde-Welt

    Weiterbildung

    Heimat-Fremde-Welt

    Zu diesem Thema hatte der ver.di Bezirk Münsterland die Senior*innen vom 09. -10. November 2019 zu einem Seminar in die ver.di Bildungsstätte „Das Bunte Haus“ in Bielefeld eingeladen.

    Bereits im Einladungstext für das Seminar wurde deutlich, worum es in dem Seminar „Heimat-Fremde-Welt“ gehen sollte:

    "Wir lieben unsere Heimat – aber die Heimatliebe wird in diesen Zeiten sehr herausgefordert. Denjenigen, die Flüchtlingen mit Hass begegnen, weil sie angeblich unsere Heimat und unsere „Identität“ zerstören, gehen wir nicht auf den Leim. Aber gibt es denn ein weltoffenes Verständnis von Heimat, oder ist alles gute Denken an Heimat schon „Heimattümelei“? Was ist unsere Heimat – oder was sind unsere Heimaten? Kann die Heimat einem fremd werden? Kann die Fremde Heimat werden? Kann die Welt Heimat sein? Wer verlässt warum seine Heimat – und wer verteidigt sie zu welchem Zweck? Kann man seine Heimat verlieren oder „nur“ sein Zuhause? Je gründlicher wir uns mit solchen Fragen auseinandersetzen, desto besser wird es uns gelingen, zwischen Heimatliebe und Rassismus klar zu trennen.“

    Mit diesem „Input“ und diesen Fragestellungen ist das Team Peter Hunke, Sigrun Knoche und Joachim Hetscher mit uns in das 2tägige Seminar gestartet.

     

    Einstieg ins Seminarthema cuppatea Einstieg ins Seminarthema
    alle Menschen sind ..... cuppatea alle Menschen sind .....

    In Arbeitsgruppen und in der großen Runde haben wir uns mit den Themen „Was ist Heimat?“, „Fremde-Heimat im Stress“, „Menschenrechte“, „Rassismus – anderswo und in Deutschland“ und „Rassismus, Fremdenfurcht, Ausbeutung“ beschäftigt.

     

    Vom Gesangs- und Songwriterduo Cuppatea (Sigrun und Joachim) wurde das Seminar musikalisch mit Liedern passend zu den jeweiligen Themenbereichen begleitet.

     

    Lieder mit klaren Botschaften C.Pappert Lieder mit klaren Botschaften
    in den Arbeitsgruppen ...... cuppatea in den Arbeitsgruppen .....

    Im Laufe des Seminars ergaben sich interessante Diskussionen. In der „Seminarernte“ am Schluss des Seminars wurde deutlich, dass alle Seminarteilnehmer*innen das Seminar als Gewinn für sich persönlich sehen. Mit einem herzlichen Dankeschön an Sigrun Knoche, Joachim Hetscher und Peter Hunke für die Vorbereitung, Gestaltung und Moderation des Seminars verabschiedeten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen und machten sich am Sonntagnachmittag auf den Weg nach Hause.  Auf der Homepage von Cuppatea gibt es ebenfalls einen Bericht vom Seminar. Hierzu einfach folgenden Link anklicken: Homepage Cuppatea

    Susanne Thiemann

    es wird konzentriert gearbeitet cuppatea es wird konzentriert gearbeitet
    Vorstellung der Arbeitsergebnisse cuppatea Vorstellung der Arbeitsergebnisse