Frauen- und Gleichstellungspolitik

ver.di ist die Gewerkschaft der Frauen

Rein rechtlich sind Frauen in Deutschland seit Jahrzehnten gleichberechtigt. Von tatsächlicher Gleichstellung kann dennoch vielerorts keine Rede sein. Das gilt insbesondere auf dem Arbeitsmarkt, wo Frauen trotz besserer Abschlüsse und gleichwertiger Qualifikationen schlechter bezahlt und seltener befördert werden als Männer.

Typische „Frauenarbeitsplätze“, etwa im Gesundheits- und Sozialbereich, im Handel oder bei den Büroberufen, werden deutlich niedriger entlohnt als vergleichbare „Männerjobs“ in der Industrie. Frauen sind weit überproportional von Niedriglöhnen betroffen; ein Großteil von ihnen arbeitet Teilzeit oder in Minijobs – auch weil die Gesellschaft sie mit der Verantwortung für Kinder und Alte alleine lässt und die Versorgerehe mit Milliardenbeiträgen subventioniert.

ver.di kämpft gegen die strukturelle Benachteiligung von Frauen und leistet dazu politische Lobbyarbeit gegenüber Politik und Wirtschaft: für die Abschaffung des Ehegattensplittings, für eine gute, flächendeckende Kinderbetreuung und für Maßnahmen, die Männern und Frauen helfen, ihre beruflichen und familiären Aufgaben besser unter einen Hut zu bekommen. Die eigenständige Existenzsicherung von Frauen gehört für ver.di zu den politischen Kernforderungen.

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Foto/Grafik: ver.di

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